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Dieser Apfel-Zwiebelkuchen ist eine wunderbare Alternative zum bekannten herkömmlichen Zwiebelkuchen (den ich nicht weniger liebe). „Äpfel und Zwiebeln– passt das überhaupt zusammen?“ fragt sich jetzt vielleicht der eine oder andere von euch zweifelnd, aber ich kann euch beruhigen: Das passt super, nicht nur vom Geschmack her. Beide haben jetzt im Herbst Hochkonjunktur und ihr sucht vielleicht nach Möglichkeiten, euer Apfelverarbeitungsrepertoire zu erweitern. Apfelkuchen, Apfelbrot, Apfeltiramisu und Apfelgelee mögen ja sehr lecker sein, aber wenn man nach Rezepten für herzhafte Kost sucht, dann sieht es in Sachen Äpfeln doch eher dürftig aus. Zeit also, diesen Apfel-Zwiebelkuchen vorzustellen!

Zum Zwiebelkuchen wird oft Federweißer (Suser) getrunken, aber Whiskykochblogger probieren selbstverständlich auch einmal einen Whisky dazu. Wir empfehlen einen leichten, fruchtigen Whisky. Unsere Wahl fiel auf einen deutschen Single Malt, den Finch. Damit schaffen wir hier auch eine regionale Verbindung, denn nirgends gibt es wohl so viele Äpfel von Streuobstwiesen wie bei uns im Schwabenländle. Und der Bodensee mit seinen schier unzähligen Apfelplantagen ist ja auch nicht weit.

Aber genug des Vorgeplänkels – ab in die Küche!

 

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Zutaten Apfel-Zwiebelkuchen

(für ein Blech)

400 Gramm Mehl
200 ml Wasser
½ Würfel Hefe
1 Teelöffel Zucker
eine starke Prise Salz

500 Gramm rote Zwiebeln
500 Gramm Äpfel
4 Esslöffel Zitronensaft
1 Bund Thymian
Etwa 3-4 Esslöffel Öl
Pfeffer
150 Gramm geriebener Käse

Zubereitung Apfel-Zwiebelkuchen

Aus Mehl, Wasser, Hefe, Zucker und Salz einen Hefeteig zubereiten. Ich verwende dazu meinen Brotbackautomaten. Ihr könnt den Hefeteig für den Apfel-Zwiebelkuchen natürlich auch ganz normal „zu Fuß“ herstellen. Wie das funktioniert, habe ich hier beim Hefezopf-Rezept einmal genau beschrieben.

Während euer Teig vor sich hin geht, schält ihr die Zwiebeln, halbiert sie längs und schneidet sie in etwa ½ Zentimeter dicke Scheiben. Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. Die ungeschälten Äpfel halbiert wenn es große Äpfel sind auch geviertelt) dann in ebenfalls ½ Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft mischen, damit sie hell bleiben. Die Thymianblätter abzupfen.

3 Esslöffel vom Öl in einer Pfanne/einem Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Die abgetropften Äpfel dazugeben und zusammen mit dem Thymian, Salz und Pfeffer unterheben.

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Den fertigen Hefeteig nochmal durchkneten und auf einem mit Backpapier ausgelegten oder geölten Backblech ausrollen. 15 Minuten gehen lassen und dann die Apfel-Zwiebel-Mischung darauf verteilen. Dann mit dem Käse bestreuen. Ich habe Emmentaler verwendet, manche nehmen lieber Gouda.
Bei 170°C Umluft auf unterer Schiene ca. 25 Minuten backen und noch heiß genießen.

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Variieren ist erlaubt

und auch leicht möglich: Ich habe statt roter Zwiebeln und rotschaliger Äpfel wie hier auf den Bildern letztes Jahr auch einmal weiße Zwiebeln und hellschalige Äpfel verwendet. Sieht dann optisch total anders aus. Und neulich habe ich kein Blech genommen, sondern eine runde Form (28 cm), so dass der Apfel-Zwiebelkuchen bei gleicher Teigmenge dann etwas höher wurde.

apfel-zwiebel-kuchen-alternativen

 

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