Im Netz tummeln sich zahlreiche Rezepte für Cowboy Beans, Terence Hill oder Bud Spencer Beans oder wie sie auch immer heißen mögen: herzhafte Bohnenzubereitungen, munter variiert. Im Winter wird so ein Bohnentopf schon mal als Eintopf serviert mit Wurst oder Fleisch als Einlage. Aber grad ist Grillzeit und nachdem ich die Cowboy Beans neulich als Beilage zu Spareribs gesehen hatte, dachte ich mir, dass sie doch sicher zum Rinderbraten vom Grill auch gut passen müssten.

Bei der Auswahl der Zutaten dann die Qual der Wahl: Baked Beans in Tomatensauce? Oder „normale“ weiße? Kidneybeans? Mit Speck oder Schinken oder Bacon oder ohne? Mit Tomatenpüree oder Tomatenmark oder Ketchup oder ohne? Mit hellem Bier oder dunklem oder ohne? Zuckerrübensirup oder brauner Zucker?

Hier also meine gestrige Variante der Cowboy Beans aus einer Kombination von Kidneybohnen und weißen Bohnen. Ich hab darauf verzichtet, Whiskey hineinzutun, wir haben das lukullische Mahl dann mit einem Bourbon beschlossen. Ich hoffe, das war Cowboy-stilecht genug  😉 .

Zutaten für Cowboy Beans

(als Beilage für 4 Personen – bei kräftigen Essern am besten 1,5 – 2 x rechnen….)

  • 2 kleine Dosen Kidneybohnen, Abtropfgewicht zusammen etwa 500 Gramm
  • 1 kleine Dose weiße Bohnen, Abtropfgewicht etwa 250 Gramm
  • 150 Gramm roher Schinken
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 200 ml helles Bier
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Senf
  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 EL Worcestersauce
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Paprikapulver
  • Pfeffer und Chilipulver

Zubereitung:

Die Bohnen auf ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln, den  Speck  ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen, erst den Schinken kurz anbraten, dann die Zwiebeln dazu und glasig dünsten. Tomatenmark hinzu, verrühren und angehen lassen. Knoblauch  hinein und mit Bier und Wasser auffüllen. Alle weiteren Zutaten bis auf die Bohnen hineingeben, erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.
(Ich kann immer gar nicht so schnell fotografieren, wie mir beim Topfgucken die Linse beschlägt… 😉 )

Abschließend die Bohnen dazu und alles etwa 20 Minuten weiterköcheln lassen.  Ich habe den Deckel eine Weile offen gelassen, um alles etwas „einzureduzieren“, denn ich wollte die Cowboy Beans nicht so flüssig haben auf dem Teller.

Abschmecken nach Lust, Laune und Schärfegrad – fertig sind die Cowboy Beans – yippee ki-yay!

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