Rote Bete Chutney – eine super Beilage zu Gegrilltem, kaltem Braten, eine Bereicherung eines Buffets oder auch ganz wunderbar in Kombination mit Käse. Wozu mögt ihr ein süß-saures Chutney am liebsten? Dieses Rezept für Rote Bete Chutney ist kinderleicht und ihr könnt dazu sowohl frische Rote Bete verwenden und sie vorher abkochen als auch fertig gegarte, verpackte Knollen einkaufen.

Zutaten Rote Bete Chutney

(kleine Portion für 4-5 Personen)

  • 500 Gramm Rote Bete, weich gekocht und geschält
  • 250 Gramm Apfel (geschält und entkernt gewogen)
  • 1 Zwiebel
  • 0,3 l Weißweinessig
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Weitere Gewürze nach Belieben (Vorschläge siehe unten im Text)
  • 120 Gramm Rohrzucker
  • Nach Belieben ein Schuss Whisky

Zubereitung Rote Bete Chutney

Zwiebel, Rote Bete und Apfel würfeln

Essig, Salz, Pfeffer und Zucker in einem Topf erhitzen, Zwiebeln zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Rote Bete zufügen, aufkochen lassen. Äpfel zugeben und aufkochen lassen. Immer gut umrühren dabei. Sind es sehr mürbe Äpfel, kann der Topf sofort vom Herd, verwendet ihr sehr feste Äpfel, lasst alles nochmal 2-3 Minuten köcheln. Alles sollte noch gerade bissfest sein, aber nicht zerfallen.

Für alle Whiskyfans kann dann jetzt noch ein besonderer Kick dazukommen: Einen Schuss Whisky zum fast fertigen Rote Bete Chutney hinzugeben. Oder Whiskey – bei uns war es diesmal Wild Turkey. Ist dann im süß-sauren Chutney nicht dominant im Aroma, aber rundet es angenehm ab.

Kurz aufkochen lassen, noch heiß in saubere Gläser füllen und gut verschließen. Abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank mindestens zwei Wochen – es sei denn, ihr esst das Rote Bete Chutney sowieso immer sofort, dann braucht es natürlich nicht erst in verschlossene Gläser kommen. Allerdings würde ich euch empfehlen, das Chutney mindestens über Nacht durchziehen zu lassen.

Ihr seid frei, dieses Grundrezept nach Lust und Laune und Geschmack abzuwandeln. So kann man beispielsweise mit Ingwer arbeiten und / oder Orangen dazugeben. Eine würzigere Variante erreicht man durch das Mitkochen von Lorbeerblättern und / oder Wacholderbeeren. Manch einer nimmt gerne Gewürznelken hinzu. Oder Zimt. Oder Piment. Und dann gibt es auch die Variation eines Rote Bete Chutneys mit Rosinen und / oder Walnüssen.

Rote Bete sind einfach wunderbar vielseitig zu kombinieren! Habt ihr eigentlich schon die Spaghetti mit Rote Bete ausprobiert, die ich euch hier in diesem Rezept ans Herz gelegt habe?

Print Friendly, PDF & Email