Weiter geht’s in der Reihe „Kleine Nettigkeiten versüßen das Grillen“. Natürlich passt dieser Whiskysenf aber auch zur Bratwurst aus der Pfanne, einem Fleischkäs aus dem Ofen oder wozu auch immer ihr gerne Senf esst. Und wenn jetzt alle Bayern vielleicht einmal kurz wegschauen: Weißwürste schmecken beispielsweise auch sehr lecker mit diesem Whiskysenf, wenn es auch nicht ganz so traditionell ist wie mit normalem süßen Senf. Der hier bekommt nämlich durch einen gehörigen Anteil Honig auch eine wunderbar süße Grundnote.

Das Rezept hat eine Freundin geliefert, netterweise gleich mit einem fertigen Glas Senf dazu. Sie hatte die Senfkörner nur grob zerstoßen, so dass es ein körniger Senf war. Wer ihn so liebt, der greift zum Zerkleinern der Senfkörner am besten zum Mörser. Wir wollten diesmal einen feineren Senf herstellen und haben uns deshalb für die Variante „Der Standmixer kriegt alles klein“ entschieden.

Beim verwendeten Whisky gilt wie immer: Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt und grad im Regal steht. Da wir neulich beim Zwiebelchutney in die Ecke des Regals gegriffen hatten, in dem der rauchige Whisky steht,  haben wir uns bei diesem Whiskysenf gegen Rauch und für einen Glenfiddich 12 entschieden.

Zutaten für den Whiskysenf

  • 250 g gelbe Senfkörner
  • 50 ml Apfelsaft
  • 300 ml Apfelessig
  • 160 ml Whisky
  • 180 ml Honig
  • ½ TL Salz
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Paprikapulver
  • 4 TL gemahlener (oder gemörserter) Rosmarin

Zubereitung

Die Senfkörner nach Belieben grob mörsern oder fein mahlen. Im Standmixer ging es auch super. Wer möchte, kann alternativ auch fertiges Senfpulver kaufen. Den Rosmarin ebenfalls zerreiben.

 

 

Den Apfelsaft in einem Topf aufkochen und mit den Senfkörnern/dem Senfkornmehl vermengen. Eine halbe Stunde zum Ausquellen stehen lassen.

Die übrigen Zutaten dazugeben und gründlich verrühren. Wer den Senf fein möchte, kann dazu auch einen Stabmixer verwenden.

 

 

Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und am nächsten Tag abschmecken.

Dann in Schraubgläser füllen und kühl aufbewahren. Er sollte etwa drei Wochen „reifen“, dann schmeckt er am besten. (Aus Erfahrung kann ich sagen: Wer ungeduldig ist und den Whiskysenf vorher schon verwendet, fällt nicht tot um, sondern hat auch schon leckere Genussmomente 🙂 ).

Der Whiskysenf eignet sich natürlich nicht nur zum Selbstverbrauch, sondern ist auch ein nettes „Geschenk aus der Küche“ und Mitbringsel für Whiskyfreunde.

 

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